Bümpliz, ein multikulturelles Stadtviertel in der globalisierten Schweiz, ist ein Ort voller Widersprüche. Folglich ist Bümpliz eine grossartige künstlerische Inspirationsquelle und ein wiederkehrendes Thema in Michael Spahrs Werk. Zur Zeit arbeitet er an der Videoinstallation PIMPOLIS.
PIMPOLIS ist ein Videokunstwerk, welches von (Sub)urbanität, Nationalismus, Migration, Gentrifizierung und dem Wahnsinn der Globalisierung handelt. Es wird ab April 2012 zwei Videokunst-Fenstern in Bern zu sehen sein:
Vor ein paar Jahren realisierte Michael Spahr den Dokumentarfilm «Bümpliz – Ein Tag in der urbanen Schweiz». 24 Stunden im berüchtigsten Quartier der Schweizer Hauptstadt Bern. Der Film porträtiert sechs Menschen und ihre Familien: ein Rentner, der mit Leidenschaft den Sport «Platzgen» betreibt, eine sizilianische Friseurin und ihr Mann, der ein italienisches Restaurant besitzt, ein Kartoffelbauer am Stadtrand, ein Hip Hop Rap Duo und ein Mädchen, welches mit seiner Familie aus Uruguay in die Schweiz migriert ist.
Der Film thematisiert Migration, soziale Probleme, den wirtschaftlichen Wandel, aber auch die Schönheit eines multikulturellen Stadtviertels in der globalisierten Welt. Er ist eine Art historische Momentaufnahme des beginnenden 21. Jahrhunderts.
Der Film ist auf DVD (mit englischen und deutschen Untertiteln) erschienen und kann online direkt auf RHAPS.COM bestellt werden: E-MAIL-BESTELLUNG (CHF 25.- plus Porto/Verpackung).
Oder er ist exklusiv erhältlich bei der sympathischsten Buchhandlung in Bümpliz:
Buchhandlung am Stadtbach (Bümplizstrasse 126, 3018 Bern, Schweiz)
Mehr Informationen über den Film gibt es hier.
